12. April 2021

Glaubensimpulse von CTlern: Mit Jesus im Alltag

Wir haben Menschen aus dem Christus-Treff gefragt: Wie erlebst du Jesus und Gott im Alltag? Wie hältst du Kontakt zu ihm? Was hilft dir dabei? In der kommenden Zeit werden wir hier ihre Impulse veröffentlichen. In dieser Ausgabe beginnen wir mit Ute Winkler und Andi Mueller:  

Wie Schneeflocken, die leise die Welt um uns herum verwandeln, so ist es in meinem Alltag mit Jesus. Wenn ich zum Dienst fahre, telefoniere, Leute treffe oder einfach meine Haushaltsroutine erledige, beziehe ich Jesus immer wieder ein. Ich lade ihn ein, hineinzukommen in meinen Unmut über fehlende Worte, die nicht aufrichten und ermutigen, oder meine Niedergeschlagenheit darüber, dass ich über manche Äußerungen von Menschen nicht einfach hinweggehen kann. Ich versuche dann von Jesus zu hören, was er sagt und an was er mich erinnern will. Oft sehe ich erst im Rückblick, wie Jesus durch seinen Geist meine Welt verwandelt und mir Geduld, Warmherzigkeit und Annahme schenkt. Und wenn es heute nicht geklappt hat, so freu ich mich darüber, es morgen erneut versuchen zu dürfen, mit seiner Hilfe. (Ute Winkler)

Ich erlebe Jesus im Alltag, indem er z.B. meinen Blick lenkt. Trotz der angespannten Situation sehe ich so viel Gutes, wenn ich mich „nur“ darauf einlasse: Menschen, die mich brauchen, denen ich etwas weitergeben und die ich mit Gottes Augen sehen darf (Nachbarn, Arbeitskollegen, etc.); meinen Beruf, der mir sehr viel Freude macht; viele liebe Verwandte, Freunde, Geschwister und die Familie, mit denen ich meine Freude und mein Leid teile. Mir hilft es, Kontakt zu Jesus zu halten, wenn ich Notizen zu Bibelversen oder Lieder in Stichpunkten auf meinen Bildschirm oder ins Auto klebe; Gemeinschaft mit den Geschwistern im Hauskreis über Zoom, live bei „CelebraTe“ oder sonntags über YouTube habe; ein Tagebuch der kleinen und großen Geschenke Gottes führe; Raum für Stille und Anbetung beim Radfahren in der Gegenwart seiner Schöpfung finde – sei es in der Fußgängerzone, am Schloss, auf den schönen Strecken an der Lahn oder auf den einsamen Radwegen durch die Wälder. (Andi Mueller)

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