12. April 2021

Teenzone: „Perspektiefe“ – dabei statt nur „gucken“

Es ist gar nicht so einfach, TeenZone in Zeiten einer Pandemie zu gestalten. Viele Dinge, die bei Jugendlichen wichtig sind (z.B. Gemeinschaft & viele Freunde treffen) funktionieren momentan nur digital. „Wollen wir am Freitag zusammen TeenZone gucken?“ ist eine Frage, die besonders unter den Mitarbeitern immer wieder die Runde macht. Klar, zu zweit vor dem Bildschirm sitzen ist schon mal besser als allein! Aber „gucken“ ist da vielleicht das falsche Wort dafür! Anfang des Jahres hatten wir unser Mitarbeiterwochenende – digital! Ein ganzes Wochenende per Zoom, bei dem wir nicht nur unseren neuen Jahresplan erstellten, sondern auch eine Jahresvision für TeenZone finden wollten. „Perspektiefe – eine neue Sicht“ ist dabei herausgekommen. Wir wollen eine neue Perspektive auf die Dinge bekommen, das Positive in all dem Chaos sehen, Chancen nutzen und Gott suchen. Dabei wollen wir aber auch in die Tiefe gehen – oberflächliche Antworten und christliche Floskeln sind Schnee von gestern! Wir wollen wissen was dahinter steckt, was zwischen den Zeilen steht und wie Gott zu uns durch die Bibel spricht. Direkt danach starteten wir mit der 4-Wochen-Aktion zum Thema Identität: 4 Wochen trafen wir uns jeden Freitag per Zoom zum Thema Identität: Wie sieht Gott uns und was bedeutet das für uns? Diese Abende sind aber mehr als nur „gucken“ – man kann richtig dabei sein! Nicht nur an den Abenden selbst, sondern auch in den Planungen nehmen wir immer wieder Teens mit hinein. Statt im TeenZone-Floor im ChristHaus treffen wir uns in einem „virtuellen TeenZone-Floor“ und haben neben Input, Spiel und Spaß auch tiefe Gespräche in Kleingruppen. An die Stelle von Sofas, Mikros und viel Platz im ChristHaus treten nun in diesen „Online-Zeiten“ Laptops und eine stabile Internetverbindung. Im Foto sieht man zwei unserer Coaches (Kathrin & Matthias) vor der ganzen Technik, die wir für einen Abend verwenden. Und die Teens? Auch wenn wir pro Abend lange nicht mehr so viele sind wie vor der Pandemie, gibt es doch einen festen Kern, der immer wieder kommt. Und etwas Gutes hat es ja auch: Wir können viel besser den Einzelnen in den Blick nehmen und haben mal so richtig viel Zeit für gute Gespräche! Manchmal muss man eben nur seine „Perspektiefe“ wechseln … Natürlich würden wir uns alle gerne wieder „in Real Life“ treffen, aber solange das nicht geht, heißt es: „Wollen wir zusammen TeenZone gucken?“ (Chrissie Wetzel, für das Team)

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