23. November 2020

Glaubensimpulse von CTlern: Was hilft mir in herausfordernden Zeiten?

„Der Herr hat zu mir gesagt: Lass dir an meiner Gnade genügen; denn meine Kraft vollendet sich in der Schwachheit.“ (2. Kor 12,9)

Auf meine Schwachheit stolz zu sein, mein Unvermögen anzunehmen, meine Hilflosigkeit zu akzeptieren – das sind Eigenschaften, die in unserer heutigen Gesellschaft unmöglich scheinen, gar verpönt sind. Und trotzdem ist momentan die gesamte Welt hilflos, während wir in einer Art Schockstarre auf einen Ausweg warten. Ist es da nicht absolut genial, dass es bei Gott anders ist? Es geht nicht um meine Erfolge, nicht darum, dass ich jedes Problem lösen muss. Vor Gott ist es in Ordnung, dass ich schwach bin – nein, es ist sogar gut, dass ich schwach bin – denn gerade dann zeigt sich seine Kraft an mir. Und ist es nicht das, wofür wir leben, um ein Zeugnis für seine Gnade in dieser Welt zu sein? Deshalb möchte ich stolz sein auf diese Schwachheit, die Gottes Gnade sichtbar macht. (Klara Münch)

In der aktuellen Krise hilft mir ein flexibler Rhythmus, das Gleichgewicht zu halten. Ich versuche jeden Tag ungefähr zur gleichen Zeit aufzustehen und auch rechtzeitig ins Bett zu gehen. Die Mahlzeiten strukturieren den Rest des Tages. Ein Spaziergang an der frischen Luft tut mir ebenso gut, wie Sport zu den üblichen Zeiten. Dabei weiß ich mich bei Arbeit und Freizeit, bei Homeoffice und eingeschränkten Möglichkeiten von Gottes Fürsorge getragen:

„Darum sorgt nicht für morgen, denn der morgige Tag wird für das Seine sorgen. Es ist genug, dass jeder Tag seine eigene Plage hat.“ (Mt 6,34-35)

(Martin Rauh)

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