23. November 2020

Glaubensvorbilder

Hattest du Vorbilder? Welche Menschen in deinem Umfeld, aus Vergangenheit und Gegenwart haben dich positiv geprägt, herausgefordert, angespornt, ermutigt … und vielleicht manchmal auch irritiert, aber gerade dadurch ins Nachdenken gebracht und dich verändert? Vorbilder sind gerade auch in schwierigen und als dunkel empfundenen Zeiten wichtig. Sie können wie ein Licht sein, das uns leuchtet. Jesus Christus ist natürlich das „lichteste“, das vollkommenste aller möglichen Vorbilder. Doch das Kirchenjahr macht uns in den kommenden Wochen auch auf verschiedene menschliche Glaubensvorbilder (mitsamt ihren Stärken und Schwächen) aufmerksam: Da ist z.B. Martin Luther, an den wir am Reformationstag denken. Sein Herz brannte dafür, dass seine Zeitgenossen den barmherzigen Gott kennenlernen. Es war ihm unglaublich wichtig, seinen Landsleuten Gottes Worte, die Bibel, in ihrer eigenen Sprache zugänglich zu machen. Er wusste um die heilsame und auch lehrreiche Kraft christlicher Lieder und Melodien, die das Herz der Menschen erreichen und für Gott erwärmen. Oder da ist Bischof Martin von Tours, an den wir am Martinstag denken. Sein Herz brannte für ein friedvolles Miteinander, für ein maßvolles, einfaches Leben und für die Fürsorge für arme Menschen. Im Volk war er bekannt als einer, der Menschen in der Kraft des Gebets an Leib und Seele heilen konnte. Gerade in diesen Wochen, die für uns alle – in Deutschland, Europa und weltweit – in vielfacher Hinsicht eine große Herausforderung sind, dürfen wir uns von Glaubensvorbildern ermutigen lassen. Sie waren in dunklen Zeiten in der Kraft Gottes Licht für ihre Mitmenschen und haben Hoffnung verbreitet. Das wünsche ich mir für mich und uns: Dass wir in diesen Tagen Licht für unsere Mitmenschen sein, ihnen heilsam begegnen und Hoffnung schenken können. Dazu hilft uns Jesus, das Licht und die Hoffnung unseres Lebens.    

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