23. Januar 2022

Neuigkeiten aus Jerusalem

Elsa und Michael Mohrmann, die unsere Christus-Treff-Arbeit im Johanniter-Hospiz in Jerusalem leiten, freuen sich über neu eingetroffene Gäste, laden uns ein und geben uns einen Einblick in die Lage vor Ort – zum Mitfreuen, Anteil nehmen und beten:

Liebe Freunde, nach Abschluss der langen und für uns mühevollen Sanierung des Hauses im Juli wurde die geplante Einreiseerlaubnis für Touristen ja zunächst zurückgezogen, aber ausländische Studenten durften ab August wieder einreisen. So haben wir sozusagen als Testphase nach der Renovierung zunächst einige Zimmer an Studenten vermietet. Ein Theologiestudent, eine Biologin, eine Kunststudentin und ein Medizinstudent gehörten zu den ersten, die in die schönen neuen Räume einziehen durften. Zudem hatten wir auch deutsche oder israelische Gäste, die hier im Land leben. Es hat sehr gutgetan, wieder Leben im Haus zu haben. Und nun, nach 18-monatiger Wartezeit, können auch individuell reisende Touristen aus Deutschland einreisen! Wichtigste Voraussetzung ist, dass die letzte Impfung nicht länger als sechs Monate zurückliegt. Über alle weiteren Bedingungen (z.B. notwendige Tests, 24 Stunden Quarantäne) können wir euch gern informieren. Bereits am 1. November ist das erste Ehepaar aus dem Raum Würzburg bei uns angekommen, ein besonderes Erlebnis nach so langer Wartezeit! Am Montag ist eine kleine Gruppe aus Deutschland problemlos eingereist. Zwei Volontärinnen und ein Volontär werden hoffentlich wie geplant am 15. November nach langer Wartezeit einreisen können. Bis Februar haben wir noch sehr wenig Buchungen, aber März und die Osterzeit sind schon wieder ausgebucht. Deshalb unser Rat an alle Interessierten: Möglichst bald buchen! Das Haus ist noch einmal viel schöner geworden und mit neuen Bädern, neuen Fenstern, Klimaanlagen und einer Miniküche für Gäste ausgestattet worden, eine erhebliche Qualitätssteigerung. Auch im Umfeld des Hauses hat sich viel getan: Die Gasse vor unserem Haus wurde saniert, die alten Dächer über den Shops abgerissen und durch neue ersetzt. Nachdem wir in Eigenleistung ein neues Kabel gezogen haben, ist es nach langen Bemühungen auch gelungen, endlich schnelleres Internet (100 Mbit) für das Haus zu bekommen, sodass die Studenten besser im Zoom arbeiten konnten und die Gäste nun ihre Bilder gleich am Abend in die Cloud laden können. Uns beide, Elsa und mich, haben die lange Bauphase, die Lockdownzeiten, der aufflammende Konflikt zwischen Israelis und der Hamas im Mai, zwei Coronafälle von Gästen im Haus (obwohl beide doppelt geimpft waren) und die ständige Unsicherheit bezüglich der Bedingungen für einen Neustart mit Gästen sehr herausgefordert. Die gästefreie Zeit konnten wir aber auch nutzen, Beziehungen im Land zu vertiefen, uns stärker in der Erlöserkirchengemeinde zu engagieren und viele schöne Orte stressfrei ohne Touristen zu besuchen. Wir sind immer noch überwältigt von der Vielfalt und Schönheit Israels und können nur den Rat weitergeben: Kommt, kommt bald, uns und Israel zu besuchen! (Eure Mohrmanns)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.