2. Dezember 2021

Wie geht es eigentlich … Marc und Debora?

Vor reichlich zwei Jahren ging es für uns aus Marburg und dem CT fort nach Bischofswerda, einer Kleinstadt östlich von Dresden. Für uns beide war es ein spannender Neuanfang – er war und ist richtig gut. Wir fühlen uns spürbar gesegnet in unserem neuen Zuhause. Ich (Marc) habe leicht in meinen Dienst als Pfarrer hineingefunden. Zu meiner Kirchgemeinde gehören knapp 3000 Gemeindeglieder, verteilt auf fünf Kirchorte. Gut, dass ich nicht allein bin auf weiter Flur: Neben einem tollen Hauptamtlichen-Team bestehend aus meinem Pfarrkollegen, zwei Gemeindepädagogen und zwei Kantoren gibt es auch noch viele, die ehrenamtlich in der Gemeinde mitwirken. Die vielfältige Arbeit mit Menschen verschiedenen Alters, die Gottesdienste und Kasualien, die Arbeit in Gruppen und Kreisen, machen mir Freude. Die Bandbreite reicht von einer quirligen Konfi-Gruppe bis hin zu Pflegeheim-Gottesdiensten, von Kindergarten-Andachten bis hin zur seelsorgerlichen Begleitung sterbender Menschen im örtlichen Hospiz. Ein besonderes Erlebnis war für mich ein Glaubenskurs, den ich das erste Mal durchgeführt habe. Drei Menschen entschieden sich im Anschluss für ein Leben mit Gott und ließen sich taufen. Ich (Debora) habe die Leitung einer christlichen Kindertagesstätte für fast 50 Kinder übernommen. Mein Alltag ist immer wieder spannend und herausfordernd und hält dennoch viele schöne Momente bereit. Die Verbindung zwischen Pädagogik und Religionspädagogik macht mir große Freude. Oft gibt es auch Schnittpunkte zwischen Kita und Kirche, erst vor kurzem haben wir den Erntedankgottesdienst mit den Kindern mitgestaltet. Auch das ehrenamtliche Mitwirken in der Gemeinde füllt Kalender und Herz. Vor mehr als einem Jahr habe ich einen Frauentreff Ü25 und einen Teenie-Mädelskreis gestartet. Ich genieße diese Beziehungsarbeit. Wir sind in einer netten und offenen evangelischen Kirchgemeinde gelandet, wo wir viele neue Ideen einbringen und Projekte starten konnten, besonders im Bereich junge Erwachsene und Familien. Auch wenn Corona manches ausgebremst hat, freuen wir uns über unseren neugegründeten Hauskreis, kreative Lobpreisgottesdienste namens „zu:gabe“, entstandene Freundschaften und Highlights wie „Waffel-Glühwein-Party“, Silvesterfeier und Hinterhoffest. Besonders gerne buddeln und faulenzen wir in unserem großen Pfarrgarten, der neben vielen Gemüsepflanzen und Blumen auch Zuhause für unsere Schildkröte Sokrates ist. Nicht weit ist es bis in die Sächsische Schweiz, wo wir gern wandern gehen. Aber manchmal ruft auch das Dresdner Stadtleben. Gern könnt ihr beten für eine gute Balance zwischen Arbeit und Erholung, unseren Dienst in Gemeinde und Kita und für die vielen Begegnungen mit den Menschen vor Ort. Gerade erholen wir uns für ein paar Tage auf der Sonneninsel Usedom und grüßen euch von dort herzlich,

eure Schneiders

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